Die Arbeitgeber haben in den Tarifverhandlungen nach wie vor keine Bereitschaft erkennen lassen, die gute Arbeit der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst aufwerten zu wollen. Wieder kein Angebot, obwohl uns während der bisherigen Streiks und in der Öffentlichkeit regelmäßig bestätigt wird, dass jetzt eine Aufwertung kommen muss, die den Anforderungen unserer Arbeit entspricht. Viele Menschen unterstützen unsere Forderung. Doch die Arbeitgeber bleiben bei ihrer Verweigerungshaltung. Deshalb brauchen sie sich nicht wundern, dass wir für die Aufwertung kämpferisch auftreten und unser einziges und stärkstes Druckmittel einsetzen: Warnstreik!

Solange die Arbeitgeber nicht bereit sind, dies anzuerkennen, müssen wir weiter
kämpfen und zum Mittel des Streiks greifen, für:

  • statusverbessernde Einkommenserhöhungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst durch Neuregelung der Eingruppierungsvorschriften und der Tätigkeitsmerkmale innerhalb der S-Tabelle

  • die zwingende Anerkennung aller Vorbeschäftigungszeiten bei der Stufenzuordnung

  • Belegbare Plätze, Gruppenanzahl und Beschäftigtenzahl als alternative Heraushebungskriterien für die Kita-Leitung

  • eine Verbesserung der Eingruppierung bei nicht erfüllter Formalqualifikation (z.B. bei Einsatz von Sozialassistentinnen als Erzieherinnen)

Die einzelnen Streikaufrufe mit Informationen zu den jeweiligen Streiklokalen für die verschiedenen Ämter und Landkreise können rechts in der Seitenspalte heruntergeladen werden.

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(C) 2015 ver.di Bezirk Stuttgartzuletzt aktualisiert: 07.03.2018